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Saunahaus

Was ist ein Saunahaus?

Was ist ein Saunahaus?

Als Saunahaus bezeichnet man ein gewöhnliches Gartenhaus in dem eine Sauna installiert ist.

Theoretisch sind, solang der Platz im Haus ausreichend ist, sämtliche Haus-Sauna-Kombinationen möglich. Um langfristig Spaß mit dieser Anschaffung zu haben müssen beide Elemente aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Welche dies sind, möchten wir auf der folgenden Seite erklären:

Hausmaterial

Hausmaterial
Das Haus sollte aus mindestens 28mm dicken Blockbohlen gefertigt sein, welche durch Nut und Feder verbunden sind. Dünneres Material verzieht sich mit der Zeit durch Witterungseinflüsse. Bei ganz dünnen Material steht das Haus oftmals schon nach einem Jahr "windschief". Dies kann unter ungünstigen Umständen auch der installierten Sauna schaden. Besser noch ist man mit mindestens 45mm dicken Material und einer Doppelnut und -feder Verbindung beraten. Bei regelmäßiger Holzpflege ist Jahrzehnterlanger Spaß mit solch einem Haus garantiert.

Neben der Stabilität spielen natürlich auch die isolierenden Eigenschaften eine Rolle. Je dicker das Holz und je besser die Verbindung, desto weniger Wärme heizen sie sprichwörtlich zum Fenster hinaus. Das spart Energie und auf lange Zeit damit verbundene Kosten.

Bei der Holzart hat sich Nadelholz, wie das der nordischen Fichte, bewährt. Der typisch würzige Geruch des Holzes bringt das nordische Flair direkt zu Ihnen nach Hause.

Fenster / Türen

Fenster / Türen
Je nach Größe sollte ihr Saunahaus ein oder mehrere Fenster besitzen. Dies bringt Helligkeit und Atmosphäre ins Saunahaus.
Die Fenster sollten massiv und sein und im Idealfall per Dreh-/Kippbeschlag zu öffnen sein. Das vereinfacht das Lüften des Hauses um nach dem Saunieren die hohe Luftfeuchtigkeit zu reduzieren und auf Dauer Schimmelbildung zu vermeiden.

Als Tür sollte in jedem Fall eine massive Rahmentür gewählt werden. Dies kommt zum einen der Isolierung und zum anderen der Sicherheit zugute. Die Tür sollte per Profilzylinderschloss abschließbar sein. Ein Saunaofen ist keine günstige Anschaffung und sollte dementsprechend verschlossen werden können.

Die Sauna

Die Sauna
Für ein Saunahaus bietet sich eine Sauna in Elementbauweise an. Eine Massivholzsauna ist speziell für den Winter zu schlecht für solch eine Installation isoliert.

Die Wandelemente sollten mindestens 40mm dicke Mineralwolle-Isolierplatten beinhalten und von aussen mit Nut- und Federbrettern verkleidet sein. So ist eine gute Isolierung gewährleistet und der Saunaofen muss, auch an Wintertagen, nicht ständig auf Volllast geheizt werden.

Der Zusammenbau gestaltet sich bei Elementplatten oftmals auch sehr viel einfacher als bei Massivholzsaunen, so dass auch leihen in Kürzester Zeit dem Saunavergnügen fröhnen können.

Der Saunaofen

Der Saunaofen
elektrische Modelle:

Ein Saunaofen für ein Saunahaus sollte in der Regel 7,5 kW leisten. Bei Modellen mit weniger Leistung kommt es oft vor, das die Kabine im Winter nicht warm genug wird. Beachten sie, das sie einen 400 Volt Drehstromanschluß zur Verfügung stellen müssen. Es gibt nur wenige Modelle die mit 230V laufen und diese leisten dann in der Regel zu wenig für ein Saunahaus-Modell.

Es gibt Öfen zum selbst Aufgießen und Öfen mit einer "Dampfbadfunktion". Die Wahl ist hier den eigenen Vorlieben überlassen.

Empfehlenswert ist eine zusätzliche elektronische Klimasteuerung des Ofens, um Temperatur, Heizdauer und Dampfausstoß bequem von ausserhalb der Kabine regulieren zu können. Diese kostet einen kleinen Aufpreis, erleichtert den täglichen Umgang mit der Sauna aber ungemein.

holzbefeuerte Modelle:

Für energiebewusstere Leute gibt es auch holzbefeuerte Saunaöfen. Dem Vorteil der Energieersparnis steht der Nachteil der schlechteren Steuerbarkeit gegenüber. Solch ein Ofen muß in einem Saunahaus aufgrund der erhöhten Brandgefahr ständig unter Aufsicht bleiben und sollte in jedem Fall vom Fachmann installiert werden.